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1500 - 1699:
1500: Der Büchsenmeister Anthoni
Lupenhofer untersuchte das Erz von Erlinsbach, auf seine
Tauglichkeit zur Herstellung von gusseisernen Kugeln. Das
Ergebnis war negativ. |
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1523: Der Schafmattweg wurde nach dem
Kauf der Herrschaft Gösgen 1485 und Kienberg 1523 von
strategischer Bedeutung für Solothurn. Er war die kürzeste
Verbindung zwischen Aarau und Basel, sowie dem verbündeten
Mülhausen.
1526: Schiedsrichterlicher Spruch über
den Streit zwischen Bern und Solothurn betreffend Erlinsbach.
1528: 1528 kamen auch Dinghof und
Kirchensatz von Erlinsbach, aus dem früheren Besitz des Klosters
Einsiedeln in den Besitz von Bern.
Im gleichen Jahr trat Bern zum evangelischen Glauben über. Als
Landesherr teilte es die Leute links des Erzbaches - der heutige
Aargauer Teil - der Kirchgemeinde Kirchberg zu. Das
solothurnische Erlinsbach blieb beim katholischen Glauben.
1535: Wurde das Gebiet im Laurenzen von
den Johannitern zu Biberstein zwangsweise an Bern verkauft.
1580: Wappentafel "Reich - Bern -
Königsfelden" am Kirchgemeindehaus (ehemalige Pfarrscheune)
1665: Eine Grenzbereinigung brachten
erst die Verhandlungen in Wynigen vom 18. November 1665, wonach
der Erzbach "uff ewige Zytte die
Grenzfunktionen ausüben solle". Obererlinsbach kam
zum Kanton Solothurn. Durch diesen Entscheid ist die Grenze am
Erzbach endgültig gezogen worden. Es kam aber trotz diesem
Bereinigen der Grenzen zu weiteren Meinungsverschiedenheiten und
Streitigkeiten.
1666: Jakob Kyburtz vordem in Erlinsbach
gewesener Schulmeister verlässt das Dorf, worauf die Bürgen Hans
Kyburtz der Asper und Jäggli Roth das Haus feilboten. Die
Gemeinde Obererlinsbach und die Kirchgemeinde kauften das Haus
für 125 Berner Gulden. (Urkunde im Besitz der Gemeinde
Erlinsbach).
Ausübung des niederen Gerichtes:
Einige Auszüge aus den Protokollen:
1676: Andres Werli wird wegen Tabakrauchens mit 4 Pfund
gebüsst.
1677: Samuel Rot wird mit 6 Pfund
bestraft, weil er seine Hochzeiterin trotz vorherigem Beischlaf
im Kranz zur Kirche führte.
1677: Wegen Spielens im Wirtshaus werden
einige gebüsst. / Haberstock, der Schlosser, erhält wegen
Tabakrauchen erneut 6 Thaler Strafe.
Von Interesse ist der erfolglose Kampf gegen
den aufkommenden Tabakgenuss, dessen Versuchungen selbst der
Chorrichter erlegen war.
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