Ursprung 1000 - 1299 1300 - 1499

1500 - 1699 

1700 - 1899 1900 - 1999 2000 - 2099

Chronik von Erlinsbach

Dokumentenverzeichnis Gemeindearchiv

1300 - 1499:

1337: Wechselte der Hof zu Obererlinsbach, ein Landgut zu Niedererlinsbach und eine Schupose (Landgut) samt Mühle von Lostorf, vom Freien Johann von Tengen und seiner Gemahlin Anna, zu Heinrich von Wartenfels, der diese Güter später dem Kloster Königsfelden verkaufte.

1357: Wird der Weinbau erstmals schriftlich erwähnt. Er spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle.

1363: Wird die Schafmatt erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter stiessen dort die Grenzen Buchsgau, Sissgau und Frickgau zusammen.

1415: Eroberte Bern den Aargau, beendete die Herrschaft der Habsburger und kam dadurch auch in den Besitz des Klosters Königsfelden.

1454: Die Johanniter verkaufen das zur Herrschaft Küngstein gehörende Land jenseits des Erzbachs an Thomas von Falkenstein. (Urkunde -> Dokumentenverzeichnis)

1485: Im Grenzstreit hat Solothurn mit dem Grafen Rudolf von Werdenberg, Ordensmeister der Johanniter zu Biberstein die Grenze zwischen Laurenzen und Breitmis neu beschrieben: Die Marchen  beginnen bei den alten Trögen worin man vor langem das Erz gewaschen hat. Dort fliessen drei Bäche zusammen, nämlich der "Holbach", der "St. Laurenzenbrunnen" und "der Wieselbach". Die Grenze soll für ewig dort beginnen und dem Erzbach entlang bis zur Aare verlaufen.

Solothurn belehnte den Schaffner des Klosters St. Clara von Basel mit dem Schürfrecht für den Erzabbau. Nachdem das Bergwerk mit grossen Kosten angelegt worde war verbot die Obrigkeit den Erzabbau und drohte, "nöttigenfalls soll der Schaffner Segenser mit Gewalt verdrängt werden".

1499: Luzerner, Aargauer und Zuger eilen über die Schafmatt um den bedrängten Solothurnern und Bernern in Dornach Hilfe zu leisten.

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