Ursprung 1000 - 1299 1300 - 1499

1500 - 1699 

1700 - 1899 1900 - 1999 2000 - 2099

Chronik von Erlinsbach

Dokumentenverzeichnis Gemeindearchiv

Ursprung:

Die Ursprünge der Siedlung Erlinsbach verlieren sich im Nebel grauer Vorzeit. Funde aus der Römerzeit bezeugen, dass die Gegend schon früh bewohnt wurde. Die Entwicklung lässt sich erst seit dem Mittelalter, der Zeit aus der wir Urkunden besitzen verfolgen.

Älteste Urkunde aus dem Jahr 1173. Hier wurde Erlinsbach
zum erstenmal als Arnlesbah erwähnt.

Ein Rätsel gibt das Dorf Edliswil und die Kapelle Laurenzen auf. Nach urkundlichen Belegen und der Untersuchung des siedlungsverdächtigen Geländes, darf die Zahl der Höfe auf ca. zehn bis zwölf geschätzt werden. Die Siedlung Edliswil lag dort, wo wir heute noch den Flurnamen Zwil finden (Zwischen Breitmis und Friedheim).

Nachschrift: Für uns Erlinsbacher beidseits des Grenzbaches ist es sehr interessant, zu wissen, dass das Dorf Edliswil doch bestanden hat. Diese Festellung hat um so mehr Wert, als unser "gemeinsames" Dorf im Jahre 1973 die 800-Jahr-Feier begehen konnte und unsere im Werden begriffene Dorfgeschichte durch die Entdeckung von Edliswil bereichert wurde.

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1000 - 1299:

1057 - 1079: Regierte Rudolf von Rheinfelden, Herzog von Schwaben über Solothurn und sein Besitzgebiet. Dazu gehörte auch der Meierhof von Erlinsbach. Dieser Rudolf von Rheinfelden, der in der vordersten Reihe des süddeutschen und burgundischen Adels stand, ist somit der älteste erfassbare Bürger von Erlinsbach. Er starb 1080 in der Schlacht von Merseburg bei Leipzig.

1173: 1173 ist das Dorf Erlinsbach als "Arnlesbah" erstmals urkundlich erwähnt in der Beschreibung der Besitztümer des Stiftes Beromünster. Diese stand unter dem Schutz von Herzog Friedrich von Schwaben, dem späteren Kaiser Barbarossa.

1276: Verlieh Graf Hartmann von Habsburg unter anderem dem Edlen Jakob von Kienberg zum Erblehen die Veste Kienberg mit Leuten und Gütern, ein Drittel der hohen Gerichte zu Ober- und Niedererlinsbach und zu Küttigen, sowie Twing und Bann zu Edliswil, die Hölzer im Hard, ein Holz in den Salzlachen, die Eschenrüte und den vierten Teil im Rotholz.

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