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Ursprung:
Die Ursprünge der Siedlung Erlinsbach
verlieren sich im Nebel grauer Vorzeit. Funde aus der
Römerzeit bezeugen, dass die Gegend schon früh bewohnt
wurde. Die Entwicklung lässt sich erst seit dem Mittelalter,
der Zeit aus der wir Urkunden besitzen verfolgen. |
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Ein Rätsel gibt das Dorf Edliswil und die
Kapelle Laurenzen auf. Nach urkundlichen Belegen und der
Untersuchung des siedlungsverdächtigen Geländes, darf die Zahl
der Höfe auf ca. zehn bis zwölf geschätzt werden. Die Siedlung
Edliswil lag dort, wo wir heute noch den Flurnamen Zwil finden
(Zwischen Breitmis und Friedheim).
Nachschrift: Für uns Erlinsbacher beidseits des
Grenzbaches ist es sehr interessant, zu wissen, dass das Dorf
Edliswil doch bestanden hat. Diese Festellung hat um so mehr
Wert, als unser "gemeinsames"
Dorf im Jahre 1973 die 800-Jahr-Feier begehen konnte und unsere
im Werden begriffene Dorfgeschichte durch die Entdeckung von
Edliswil bereichert wurde.
1000 - 1299:
1057 - 1079: Regierte Rudolf von
Rheinfelden, Herzog von Schwaben über Solothurn und sein
Besitzgebiet. Dazu gehörte auch der Meierhof von Erlinsbach.
Dieser Rudolf von Rheinfelden, der in der vordersten Reihe des
süddeutschen und burgundischen Adels stand, ist somit der
älteste erfassbare Bürger von Erlinsbach. Er starb 1080 in der
Schlacht von Merseburg bei Leipzig.
1173: 1173 ist das Dorf
Erlinsbach als "Arnlesbah" erstmals urkundlich erwähnt in
der Beschreibung der Besitztümer des Stiftes Beromünster. Diese
stand unter dem Schutz von Herzog Friedrich von Schwaben, dem
späteren Kaiser Barbarossa.
1276: Verlieh Graf Hartmann von Habsburg
unter anderem dem Edlen Jakob von Kienberg zum Erblehen die
Veste Kienberg mit Leuten und Gütern, ein Drittel der hohen
Gerichte zu Ober- und Niedererlinsbach und zu Küttigen, sowie
Twing und Bann zu Edliswil, die Hölzer im Hard, ein Holz in den
Salzlachen, die Eschenrüte und den vierten Teil im Rotholz.
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